Ihr Lieben,

wie ihr vermutlich mitbekommen habt, steht für die Gastronomie zeitnah 2G Plus auf dem Plan. Das bedeutet auch für uns Veränderung. Wir haben während der ganzen Pandemie, aber besonders auch in der letzten Zeit Einbußen einstecken müssen.

In den letzten Wochen ist die Kneipe sowie das Café wesentlich weniger besucht. Gleichzeitig haben wir seit der Pandemie erhöhte Kosten. Unter anderem durch die vielfältigen Hygienemaßnahmen, die Umbauten und den zusätzlichen Personaleinsätzen, um alle Vorschriften ordnungsgemäß erfüllen zu können. Wir sind alle schon lange an und teilweise über unseren Grenzen. Mit der neuen Regelung erwischt uns die Existenzangst nochmal volle Breitseite. So wie wir bisher offen hatten, ist es für uns leider nicht mehr tragbar. Nicht, wenn wir die Pandemie irgendwie überstehen wollen.

Das heißt konkret: Unsere Öffnungszeiten minimieren sich. Ab sofort haben wir wie folgt noch offen:

Kneipe – jeden Donnerstag bis Samstag ab 19 Uhr
Café – jeden Sonntag von 13 bis 17.30 Uhr

Vor der Pandemie dachten wir immer, wenn die Welt mal untergeht, dann gibt es wenigstens noch Brot und Spiele. Das genau dieser Bereich zunehmend wegfällt und auch noch als Problembereich gesehen wird, ist eine bittere Erkenntnis.

Wir halten uns an alle Regeln. Wir wollen offen haben. Natürlich geht es auch um den finanziellen Aspekt, aber vor allem auch, weiterhin einen geschützten Raum zu bieten. Nicht jeder hat ein schönes Zuhause, nicht jeder kann mit sich alleine sein. Isolation kann zum größten Feind werden. Und hier geht es nicht darum, wild Party zu machen, sondern einfach mal außerhalb der vier Wände unter allen Hygienevorschriften ein Stück Kuchen zu essen oder abends ein Bierchen an der Theke zu trinken. Das Gefühl zu haben, nicht allein zu sein. Wir werden weiterhin dafür da sein, nur leider an ein paar Tagen weniger.

Auch wenn uns die Situation immer mehr Magenschmerzen bereitet, wollen wir uns nochmal bei euch bedanken.Danke für eure bisherige Unterstützung, eure warmen Worte und die diskussionslosen Kontrollen an der Tür. Danke für die schönen Cafétage und Kneipenabende, auch wenn man durch die Maske manchmal drei Mal nachfragen muss, um sich gegenseitig zu verstehen. Auch wenn dieses Jahr anders startet als erhofft, versuchen wir das Beste daraus zu machen. Es kratzt alles sehr am Optimismus, aber wir hoffen, dass all die schönen Ideen, die wir für dieses Jahr geplant haben, vielleicht doch noch ein bisschen in Erfüllung gehen können.

In diesem Sinne: Haltet unbedingt durch! Tankt Sonne, sobald sie rauskommt. Bleibt im Kontakt mit Menschen, die euch gut tun. Nehmt Beratungsgespräche/Telefonseelsorge in Anspruch, wenn ihr euch allein fühlt. Meldet euch bei Personen von denen ihr ungewöhnlich lang nichts gehört habt, wenn die Kapazität da ist.

Denn wie immer gilt: United we stand!

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